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Deutsche Olympische Akademie (DOA)

Die olympischen Werte und die Zukunft des Sports:

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Dokumentation vorgelegt

Nachdem die Deutsche Olympische Akademie im vergangenen Jahr bereits einen vorläufigen Bericht auf CD vorgelegt hat, steht nun eine umfängliche Dokumentation des 13. Europäischen Fairplay-Kongresses in Buchform zur Verfügung.

Mit der redaktionell von Andreas Höfer und Manfred Lämmer verantworteten und ansprechend gestalteten Veröffentlichung wurde freilich nicht nur eine Pflicht erfüllt, sondern auch die Absicht verbunden, der höchst ertragreichen Veranstaltung zu einer nachhaltigen Wirkung und einem entsprechenden Mehrwert zu verhelfen. Schließlich zeichnete sich der dreitägige Kongress, der von der DOA im Namen und im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes konzipiert und Mitte Oktober 2007 im Frankfurter Hotel  Intercontinental durchgeführt wurde, durch hochkarätige Vorträge und gehaltvolle Podiumsdiskussionen aus, die einen vielschichtigen und jeweils kompetenten Zugang zur Frage der olympischen Werte und ihrer Relevanz für die Zukunft des Sports gewährleisteten.

Zum illustren Kreis der Referenten zählten DOSB-Präsident Thomas Bach, das IOC-Mitglied und Staatsoberhaupt Herzog von
Luxemburg, der hessische Ministerpräsident Roland Koch, Staatssekretär Christoph Bergner, der langjährige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Fritz Pleitgen, der Tübinger Moraltheologe Dietmar Mieth, der englische Sportphilosoph Jim Parry, die kanadische Expertin für Olympische Erziehung Deanna Binder, ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, der ehemalige Radprofi Jörg
Jaksche, der norwegische Ruder-Olympiasieger Victor Feddersen und viele andere mehr. Seitens der DOA waren am inhaltlichen Programm die Vorsitzende Gudrun Doll-Tepper, ihr Stellvertreter Helmut Altenberger, die Vorstandsmitglieder Sylvia Schenk, Manfred Lämmer und Klaus Schormann sowie Direktor Andreas Höfer beteiligt.

Allein die Qualität der geleisteten Beiträge zu ethischen, historischen, medialen, kommerziellen oder sportbezogenen Aspekten verleiht dem Band den Charakter eines Standardwerkes, eines "Readers", der allen Interessierten einen facettenreichen Zugang zur behandelten Thematik ermöglicht. Da der Band im Übrigen durchgängig zweisprachig (Deutsch/Englisch) angelegt ist, spricht er - der Intention des Kongresses verpflichtet - einen europäischen, ja internationalen Adressatenkreis an. Ob sich aber die mit der Publikation verbundenen Erwartungen erfüllen, liegt - ganz buchstäblich - in der Hand der Leserinnen und Leser, die auch an dieser Stelle herzlich eingeladen werden, die Lektüre auch als Bestärkung und Anregung dafür zu nutzen, sich auch weiterhin im Rahmen der jeweils eigenen Möglichkeiten für die Sache der Fairness, für die olympischen Werte und für eine gute Zukunft des Sports zu engagieren.

P.S.: DOA-Vorstandsmitglied Manfred Lämmer präsentierte die Publikation in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der European Fairplay Movement (EFPM) kürzlich beim 15. Europäischen Fairplay-Kongress in Baku (Aserbaidschan).