IOA-Session: Sport als Triebfeder für nachhaltige Entwicklung

Bockrath-IOAEdu2015In den vergangenen Jahren hat das Prinzip der Nachhaltigkeit innerhalb der Olympischen Bewegung stark an Relevanz gewonnen. Spätestens seit der vom IOC verabschiedeten „Agenda 2020“ sind der maßvolle Umgang mit Ressourcen und die Sicherstellung einer „lasting legacy“ wesentliche Kriterien bei der künftigen Vergabe von Olympischen und Paralympischen Spielen.

So ist es naheliegend, dass die 11. Session für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Hochschullehrende an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) dem Thema „Sport as a Tool for Sustainability and Development“ gewidmet war. Unweit des Austragungsortes der antiken Olympischen Spiele fanden sich vom 10. bis 17. Juli Expertinnen und Experten aus annähernd 40 Nationen zu einem Erfahrungsaustausch zusammen.

Für die Deutsche Olympische Akademie (DOA), die für die Vorbereitung und Entsendung deutscher Repräsentanten zu den IOA-Sessionen verantwortlich ist, nahm Prof. Dr. Franz Bockrath an der Session in Olympia teil. Der 56-Jährige arbeitet am Institut für Sportwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt und vertritt dort den Bereich Sportpädagogik/Sportgeschichte.

Bockrath hielt vor Ort einen Gastvortrag, in dem er sich mit dem Wandel der Olympischen Spiele seit der Antike beschäftigte, und diskutierte in internationalen Gruppen verschiedene Problemfelder der Olympischen Bewegung. Rückblickend auf die einwöchige Session zieht er ein positives Fazit: „Es war eine gut organisierte Veranstaltung mit vielen interessanten Beiträgen. Gerade im internationalen Austausch konnte ich viele Anregungen für meine Arbeit an der Universität gewinnen.“

Neben Bockrath nahmen aus Deutschland Prof. Dr. Axel Horn (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd), Gerald Fritz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Anette Skujin (Landessportbund Thüringen) teil.

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