Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL schlägt nachhaltige Brücken nach Korea

Jugendgruppe aus der Olympiastadt Gangneung zu Besuch in Frankfurt

Gelebte Völkerverständigung im Herzen von Sportdeutschland.

Im hochsommerlichen Frankfurt erlebte das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) gestern eine bislang einmalige Verlängerung: 28 junge Koreanerinnen und Koreaner aus der Olympia-Küstenstadt Gangneung, die das DOJL im Februar zu sich eingeladen hatten, starteten eine Europareise mit einem Gegenbesuch bei ihren ehemaligen Gästen.

Empfänge bei Stadt und DOSB
Der Tag im Haus des Deutschen Sports begann mit einem großen Hallo: Voller Wiedersehensfreude fielen sich die koreanischen und deutschen Jugendlichen in der Zentrale des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in die Arme. „Die bekannten Gesichter wiederzusehen war ein richtiger Flashback der Emotionen aus unserer Zeit in Korea“, sagte die 17-jährige Silke Fischer, die gemeinsam mit acht anderen Teilnehmenden des DOJL 2018 nach Frankfurt gekommen war, um die 14- bis 16-jährigen „Global Youth Leaders“ aus Gangneung zu treffen. Organisiert hatten diesen deutsch-koreanischen Jugendkulturtag die Deutsche Olympische Akademie (DOA) und die Deutsche Sportjugend (dsj), die auch für das Jugendlager verantwortlich zeichnen.

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Wiedersehen in Nürnberg: Das Nachtreffen des DOJL 2018

Gruppenbild mit Adi Dassler: Das DOJL zu Gast bei Adidas in Herzogenaurach.

Die Olympischen Spiele von PyeongChang 2018 sind seit gut drei Monaten vorbei und mit ihnen das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL). Nun trafen sich 31 Teilnehmende und neun Betreuer in Nürnberg, um gemeinsam die Zeit in Südkorea zu reflektieren, auszuwerten und in die Zukunft zu blicken.

Auf Hausbesuch bei Adidas
Ein Höhepunkt des Wochenendes war dabei der Besuch im Adidas-Hauptsitz im nahe gelegenen Herzogenaurach. Nachdem Adidas bereits im Deutschen Haus in PyeongChang ein Meet-and-Greet mit den Markenbotschafterinnen Laura Ludwig (Beachvolleyball-Olympiasiegerin in Rio 2016) und Lena Gercke organisiert hatte, lud der Ausstatter von Team Deutschland das Jugendlager nun zu sich ein. Bei einer Werksführung erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Adidas – vom Entwicklungszentrum über den Museumsbereich bis zu den unternehmenseigenen Sportplätzen. Auch ein Abstecher zum ursprünglichen Firmensitz und dem Wohnhaus des Firmengründers Adi Dassler stand auf dem Programm.

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DOJL 2018: Eine unvergessliche Zeit in Korea

 
Die Teilnehmenden haben einmalige Erfahrungen gemacht - z.B. im Olympischen Dorf. © DOJL

Das Deutsche Olympische Jugendlager 2018 ist zu Ende gegangen. Vergangene Woche verabschiedeten sich die 39 Teilnehmenden und ihre zehn Betreuer aus Südkorea. Es war der Schlusspunkt einer beeindruckenden Reise.

Olympische Wettkämpfe, interkultureller Austausch und Einblicke in die Olympische Bewegung – diese Themen prägten das Leben der Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) in den vergangenen Wochen. In Südkorea erlebten sie unvergessliche Momente. So bejubelten die Jugendlichen deutsche Medaillen beim Biathlon, Rodeln und Skispringen und feierten den Olympiasieger Eric Frenzel bei seiner Ankunft im Deutschen Haus. Sie trafen den Bundespräsidenten und seine Frau zu einer persönlichen Gesprächsrunde und tauschten sich mit zahlreichen weiteren Vertretern aus Sport und Politik aus. Im Olympischen Dorf durften die Teilnehmenden gemeinsam mit den Athleten zu Mittag essen, in der Küstenstadt Gangneung verbrachten sie eine Nacht bei koreanischen Gastfamilien. Am Ende rundete ein bewegender Besuch in der Demilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea das umfangreiche Programm des Jugendlagers ab.

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