DOJL: Die Teilnehmenden berichten

180221 Tag10 Begegnung
Gemeinsam etwas erleben. Deutsche und koreanische Jugendliche im Austausch. © DOJL

Im Erlebnisbericht blicken die Teilnehmenden auf die vergangenen Tage in Südkorea zurück. Sie erzählen von ihren Erlebnissen mit den Einheimischen und ihren Eindrücken von den Olympischen Spielen.

„Most other competitions are individual achievements but the olympic games is something that belongs to everybody.“ (S. Hamilton)

Für viele junge Sportler ist es ein Traum, bei den olympischen Spielen dabei zu sein. Dieser Wunsch ging für uns in Erfüllung, weshalb wir Anfang Februar nach Südkorea aufbrachen.

Schon vor Beginn fieberten wir dem Wiedersehen der Gruppe entgegen, die wir zuletzt im November sahen. Durch die Begeisterung am Sport, welche wir alle miteinander teilen, bildete sich schnell ein eingespieltes Team. Wir erlebten viele spannende, schöne und erlebnisreiche Momente, welche immer in unseren Erinnerungen bleiben werden. Die Vielfältigkeit der Sommer- und Wintersportarten, welche jeder von uns repräsentierte, führte zu regem Austausch und neuen Freundschaften. Auch das Betreuerteam integrierte sich gut in unsere Gruppe. Unter anderem stellten sie ein Programm für unser kleines großes Abenteuer auf.

Neben interkulturellen Treffen und Meetings mit politisch und sportlich engagierten Persönlichkeiten erhielten wir die Chance, die Wettkämpfe hautnah mitzuerleben. Dabei feuerten wir als Teil des Team Deutschland unsere Sportler an, freuten uns aber auch über Siege anderer Nationen - ganz nach dem olympischen Gedanken. Es hat Spaß gemacht, an der Strecke oder im Stadion für Stimmung zu sorgen. Weiterhin empfanden wir es als große Ehre, das Olympic Village und das Deutsche Haus besuchen zu dürfen. Durch den engen Kontakt mit den Sportlern wurden wir mit dem olympischen Feeling hier in Korea angesteckt. Alle Volunteers, denen wir dort begegneten, waren aufgeschlossen, freundlich und überraschten uns mit ihrer Gastfreundschaft.

Diese Offenheit und Motivation erfuhren wir ebenfalls durch die koreanischen Jugendlichen, mit welchen wir in Seoul und Gangneung Kontakt aufnahmen. Sie zeigten uns ihre Stadt, ihr Land, sowie ihre Kultur mit Freude und interessierten sich ebenso für die deutsche Kultur. So entwickelten sich einige Freundschaften, die in Zukunft hoffentlich trotz kontinentaler Entfernungen Bestand haben werden. Für viele aus dem Jugendlager wird diese Reise wohl unvergesslich bleiben und auch in Zukunft immer wieder für tolle Geschichten sorgen. Unzählige Dinge werden wir im Nachhinein erst richtig verarbeiten. So schnell waren die zwei Wochen vorbei und doch haben wir in so kurzer Zeit so viel erlebt, wie selten zuvor. Wir sind dem deutschen Sport sehr dankbar, diese einmalige Chance bekommen zu haben und hoffen, dass auch nachfolgende Generationen ähnliche Erfahrungen machen können und das Jugendlager fortgesetzt wird.

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